Wie man auf die Schnelle...

...ein paar hundert Euros loswird:



Man nehme sich fest vor, die zwei Katzen, die einem das Leben versüßen, in der letzten Sommer Urlaubswoche des Jahres 2006 dem TA vorzustellen. Da man seine Tiere recht gut einzuschätzen vermag, gebe man ihnen am Tag X morgens wie gewohnt ihr Futter und verhalte sich dann erstmal so, als wäre üüüüberhaupt nix im Busche.

In der zweiten Phase vertreibe man sich die Zeit schleichend um das Badezimmer herum; immer in der Hoffnung, der Kater (hier namens "Dusty" und anfällig für Struvit) würde endlich einmal pieseln.
Wenn dann ein/zwei Stunden ins Land gezogen sind, werde man so langsam unruhig und wende den "Klöchen -wird- Saubergemacht" Trick an. Man fülle also neue Streu auf, freue sich darüber, das "Kater" gleich zum pieseln kommt und der Trick alles so einfach werden ließ.
Nun heißt es schnell sein: Man nehme einen alten Löffel o.ä. um den Urin aufzufangen; mache dann schnell noch einen ph-, und Comburtest, bevor das wertvolle Gold auf eine Spritze gezogen wird und vorsichtig in die Tasche gleitet.
Wichtig ist nun, wieder mal sehr unbeteiligt, ja nahezu unschuldig zu wirken, da die Fellnasen einen siebten Sinn für anstehende TA-Besuche zu haben scheinen.
Man ignoriere also die beiden Katzen und stelle aber heimlich schon mal eine Transportbox bereit.

Es folgt Phase drei: Die Transportfähigkeit.
Man wappne sich innerlich gegen einen mittelleichten bis schweren Kampf zwischen Fellnase und der eigenen Wenigkeit.
Auf Hochspannung getrimmt, weil "es" auf Anhieb klappen muss, nähere man sich der ersten Katze mit lieblich klingenden Worten wie "Na.....kleine Müppi...komm doch mal her...".
Noch während die letzten Worte verklingen, schnappe man beherzt mit beiden Händen zu und nähere sich samt fauchender Katze möglichst rückwärts der Transportbox, um den Blick auf Selbige vorerst zu versperren.


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